-
Bericht: EU importiert wieder mehr Flüssiggas aus Russland
-
Militärverwaltung: Mindestens drei Tote durch russische Angriffe in Region Kiew
-
BUND kritisiert Lockerung von Sonntagsfahrverbot für Lkw - BDI begrüßt es
-
Kolumbien: Neuer Präsident kündigt "unermüdlichen" Kampf gegen Drogengewalt an
-
BUND kritisiert Lockerung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lastwagen
-
Trump spricht nach Ballsaal-Urteil von "nationaler Schande"
-
Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt
-
Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht CDU in Sachsen-Anhalt
-
US-Senat stimmt für umfassendes Sanktionspaket gegen Russland
-
"Rente mit 63": Unionsfraktionschef Frei offen für Härtefall- und Übergangslösungen
-
Ceuta-Andrang: EU fordert von Meta und Tiktok Vorgehen gegen Falschinformationen
-
Rechter Hardliner De la Espriella als Kolumbiens Präsident vereidigt
-
Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika
-
Selenskyj erstmals seit Beginn von Ukraine-Krieg in Serbien - Treffen mit Vucic
-
Auftakt-Misere gestoppt: Berlin gewinnt in Bochum
-
Trump macht erneut Druck auf Zentralbank-Vorständin Cook
-
"Medizinische Bedenken": Asllani bleibt bei Hoffenheim
-
Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
-
Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta
-
Mindestens zehn Tote bei Angriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen
-
US-Senat stimmt für verschärfte Sanktionen gegen Russland
-
US-Gericht setzt Bau von Trumps Ballsaal aus - Präsident kündigt Berufung an
-
Direkt-ICE Berlin-Paris bleibt wegen Technikproblemen vorerst unterbrochen
-
Selenskyj erstmals seit Beginn von Ukraine-Krieg nach Serbien gereist
-
Russland weist Verantwortung für Drohnenvorfall an Leipziger Flughafen zurück
-
US-Berufungsgericht bestätigt Aussetzung von Trumps umstrittenen Ballsaal-Plänen
-
Nach Andrang auf Ceuta: Spanien und Italien streiten über Grenzkontrollen
-
Niewiadoma fährt am Mont Ventoux ins Gelbe Trikot
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche kurz vor der Bestätigung im Senat
-
Peru und Mexiko nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf
-
"Steile Lernkurve": Kretschmann lobt Amtsführung von Merz
-
US-Unternehmen bauen im Juli Arbeitsplätze ab
-
Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan schließen inmitten von Iran-Krieg Verteidigungsabkommen
-
Polizei entdeckt Cannabisplantage mit mehr als 900 Pflanzen in Kerpen - Festnahme
-
Xiaomi Skynomad: N70 und N90 erhöhen den Druck auf Europas SUV-Markt
-
Sicherheitskreise vermuten russische Kampagne hinter Falschvideo zu Merz-Rücktritt
-
Papst Leo XIV. will bei Frankreich-Besuch Missbrauchsopfer treffen
-
Nationaler Sicherheitsrat mit Merz tagt zu Drohnenvorfall in Leipzig
-
Kabel der Deutschen Bahn beschädigt: Kölner Staatsschutz ermittelt wegen Sabotage
-
Frankreichs Außenminister Barrot kündigt Reaktion auf russische Wahlkampf-Einmischung an
-
Ein Viertel der Reisenden in Deutschland lässt sich Ziele von der KI vorschlagen
-
Norwegens Fußball-Verband fordert Infantinos Rücktritt
-
Verurteilte Linksextremistin: Bundesgerichtshof bestätigt Beugehaft für Lina E.
-
Verweigerter Dopingtest: NADA will Vierjahressperre für Ansah
-
Medien: Türkischer Präsident Erdogan zu Dreiergipfel in Saudi-Arabien eingetroffen
-
Deutsche Industrieproduktion zeigt sich widerstandsfähig - Rekordstand bei Exporten
-
Weniger Falschgeld im ersten Halbjahr im Umlauf
-
Anhaltende Trockenheit: Rheinpegel bei Düsseldorf auf historischem Tief
-
Urteil: Nähe zu Muslimbruderschaft kann Verbeamtung entgegenstehen
-
Nationaler Sicherheitsrat mit Merz hat zu Drohnenvorfall in Leipzig getagt
Ermittlungsverfahren gegen Merck in Frankreich eingeleitet
Nach jahrelangen Untersuchungen gegen den deutschen Pharmakonzern Merck wegen eines Schilddrüsen-Medikaments hat die französische Justiz nun ein Ermittlungsverfahren wegen "schwerer Täuschung" eingeleitet. Der Chef von Merck in Frankreich sei am Dienstag von einem Gericht in Marseille angehört worden, teilte der französische Konzernzweig am Mittwoch mit. "Die Untersuchungsrichterin hat beschlossen, ein Ermittlungsverfahren gegen die Gesellschaft Merck wegen schwerer Täuschung einzuleiten", hieß es weiter.
"Wir haben lange auf den Beginn des Verfahrens gewartet. (...) Endlich bewegt sich etwas", sagte die Anwältin Marie-Odile Bertella-Geffroy, die etwa 3000 Patienten vertritt, die nach der Einnahme des Mittels Levothyrox nach eigenen Angaben unter Nebenwirkungen litten.
Die Merck KGaA hatte 2017 die Zusammensetzung des Medikaments geändert. Der Wirkstoff blieb derselbe, aber es kamen andere Hilfsstoffe hinzu, um es stabiler zu machen. Dies führte bei vielen Patienten zu Nebenwirkungen wie Krämpfen, Kopfschmerzen, Schwindel und Haarausfall.
2018 wurde eine strafrechtliche Untersuchung wegen schwerer Täuschung, fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Im aktuellen Verfahren gehe es nicht um die Qualität des Medikaments, sondern um "die Art der Information zum Zeitpunkt des Übergangs von der alten zur neuen Zusammensetzung", betonte des Unternehmen. Es wolle alles tun, um zu zeigen, dass kein Delikt vorliege.
Merck war bereits 2020 in einem Zivilverfahren zur Zahlung von Schadensersatz an etwa 3300 Patienten verurteilt worden. Im März lehnte das Kassationsgericht einen Revisionsantrag ab. Wenn ein Hersteller die Zusammensetzung ändere und dies nicht bekannt gebe, verletze er seine Informationspflicht, urteilte das Gericht.
Die neue Zusammensetzung des Medikaments war zwischen 2017 und 2018 von rund 31.000 Patienten beanstandet worden. Levothyrox war 2017 in Frankreich in einer neuen Rezeptur auf den Markt gekommen. Der Pharmakonzern kam damit einer Aufforderung der französischen Behörde für Arzneimittelsicherheit nach. Das Mittel sollte damit gegen Schilddrüsen-Unterfunktion zuverlässiger werden.
Derzeit nehmen etwa 2,5 Millionen Menschen das Medikament in der neuen Zusammensetzung ein. Knapp 100.000 Patienten nutzen es in der alten Rezeptur, deren Vermarktung mehrfach verlängert wurde und Ende des Jahres auslaufen soll.
L.Mesquita--PC