-
Märchenhafter Raimund fliegt zum Olympiasieg
-
US-Prozess zu Social-Media-Sucht beginnt mit Eröffnungsplädoyers in Los Angeles
-
Epstein-Komplizin Maxwell verweigert Aussage und fordert Begnadigung durch Trump
-
Epstein-Affäre: Charles III. "zutiefst besorgt" über neue Vorwürfe gegen Andrew
-
Doppelsieg möglich: Taubitz führt knapp vor Fräbel
-
Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan
-
US-Vizepräsident JD Vance besucht Armenien und Aserbaidschan
-
Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz
-
Deutsche NHL-Stars auf dem Eis - Kapitänsteam um Draisaitl
-
Trotz Streik: Pokalspiel in München findet statt
-
Frankreichs Zentralbankchef Villeroy de Galhau tritt zurück
-
Erneute OP bei Skistar Vonn
-
Urteil verschoben: Bundesverwaltungsgericht verhandelt weiter über Neonazisekte
-
Zusatzbeiträge für Krankenversicherung: Union lehnt SPD-Vorstoß ab
-
Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle" beginnt im März in Hamburg
-
Epstein-Affäre: Schottischer Labour-Chef fordert Starmer zum Rücktritt auf
-
Mecklenburg-Vorpommern: Polizei erwischt Einbrecher auf Rügen in Badewanne
-
Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart
-
"Französische Lebensart": Macron will Wein-Exporte steigen
-
Nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter: Bahn lädt zu Sicherheitsgipfel ein
-
40-Jährige tot in Berliner Park entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
PKK-Aktivistin in München zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
US-Vizepräsident JD Vance zu Besuch in Armenien eingetroffen
-
AfD-Bundesvorstand untersagt Veranstaltungen mit Rechtsextremisten Sellner
-
Team-Kombi: DSV-Duo chancenlos - zweites Gold für von Allmen
-
Staatsrechtler: BSW betritt mit Klage in Karlsruhe "Neuland"
-
Starmer in Epstein-Affäre unter Druck: Auch Kommunikationschef tritt zurück
-
USA in der Team-Kombination mit Shiffrin und Johnson
-
Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück
-
Rubio und Selenskyj zur Münchner Sicherheitskonferenz erwartet
-
US-Pläne für schärfere Einreisebestimmungen beschäftigen deutsche Diplomatie
-
Linke zu Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten: SPD muss das nun umsetzen
-
Gremaud schlägt Gu: Slopestyle-Gold für die Schweiz
-
Das E-Auto als Stromspeicher: BMW und Eon bieten erstes Produktpaket an
-
Fast 30 Schweine sterben bei Lastwagenunfall in Niedersachsen
-
Macron mahnt US-Justiz zu "unabhängigem" Vorgehen in Epstein-Affäre
-
Illegale Zigarettenfabrik in Sachsen-Anhalt: Vier Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Gewalt gegen Gelbwesten 2018: Neun französische Polizisten vor Gericht
-
Bundesregierung sieht keinen Anlass für Nachforschungen zum Fall Epstein
-
Japanische Regierungschefin kündigt nach Wahlsieg "bedeutenden Politikwechsel" an
-
Kassenbeiträge auf alle Einkommensarten: Widerstand in Union gegen SPD-Vorschlag
-
Hubig will mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr - Haus & Grund kritisiert Pläne scharf
-
Israels Präsident in Sydney: Polizei setzt Pfefferspray gegen Demonstranten ein
-
Gericht: Kein Anspruch auf Schmerzensgeld nach verabredeter Prügelei
-
Nach Wahlsieg: Thailändischer Regierungschef bereitet sich auf Koalitionsverhandlungen vor
-
Unterstützung von Linksextremismus: Iraner wird nicht eingebürgert
-
Gericht: Näherungsverbot auch Monate nach häuslicher Gewalt noch durchsetzbar
-
Befragung: Mittelstand setzt wegen Trump vermehrt auf Deutschland und Europa
-
Sabotagepläne: Anklage gegen dritten mutmaßlichen Russland-Spion
-
Nach geplatzter Fusion: Frauen auf Kurs Richtung Männermodell
Letzte lebende Hamas-Geiseln frei - Trump stellt neue Ära im Nahen Osten in Aussicht
Nach zwei Jahren Krieg im Gazastreifen sind die 20 überlebenden israelischen Geiseln am Montag nach Israel zurückgekehrt. Die am 7. Oktober 2023 von der islamistischen Hamas Entführten wurden im Zuge des von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Waffenruhe-Abkommens in zwei Schritten zunächst dem Roten Kreuz und anschließend der israelischen Armee übergeben. Wenig später ließ auch Israel palästinensische Häftlinge frei. Trump beschwor in einer Rede vor der Knesset die Chance auf einen historischen Wandel im Nahen Osten.
Am frühen Morgen übergab die Hamas zunächst eine Gruppe von sieben Geiseln, wenige Stunden später folgte eine zweite Gruppe mit 13 weiteren Entführten. Auf dem Armeestützpunkt Reim im Süden Israels trafen die zurückgekehrten Geiseln erstmals seit mehr als zwei Jahren ihre engsten Angehörigen wieder.
Zur ersten Gruppe gehörten nach Angaben des israelischen Außenministeriums der deutsch-israelische Staatsbürger Alon Ohel sowie die Zwillingsbrüder Gali und Ziv Berman - auch sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Zur zweiten Gruppe, die rund zwei Stunden später an die israelische Armee überstellt wurde, zählte der Deutsch-Israeli Rom Braslavski.
Als die Nachricht von der Freilassung der Geiseln bekannt wurde, brach auf dem sogenannten Platz der Geiseln in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv Jubel aus. Die dort versammelten Menschen fielen sich in die Arme.
Die Übergabe der Leichname toter Geiseln ging am Montag allerdings deutlich langsamer vonstatten als von den Angehörigen erhofft. Wie das israelische Forum der Geiselfamilien mitteilte, sollten anders als vereinbart zunächst nur vier der 28 Leichen zurückgegeben werden. Das Forum bezeichnete dies als "eklatanten Vertragsbruch durch die Hamas" und forderte die Regierung auf, "dies zu korrigieren".
Nach Angaben von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sind 27 der am 7. Oktober 2023 verschleppten Geiseln tot; eine weitere Geisel, die bereits Jahre zuvor entführt worden war, ist ebenfalls tot. Unter den Verstorbenen sind vermutlich drei, die auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben.
Nach der Freilassung aller 20 überlebenden Geiseln wurden wie im Gaza-Abkommen vereinbart auch zahlreiche inhaftierte Palästinenser freigelassen. Mehrere Busse verließen am Vormittag das israelische Gefängnis Ofer im besetzten Westjordanland.
Wie ein AFP-Reporter berichtete, trafen kurz darauf Busse mit Freigelassenen in Ramallah ein, wo hunderte Menschen die Rückkehrer begrüßten. In Chan Junis im Süden des Gazastreifens trafen später weitere Busse an, deren Insassen ebenfalls von einer Menschenmenge empfangen wurden.
Zwei Jahre nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des dadurch ausgelösten Krieges im Gazastreifen war am Freitag eine Waffenruhe in Kraft getreten. Israel und die Hamas hatten zuvor der ersten Phase eines von US-Präsident Trump vorgelegten Friedensplans zugestimmt.
Am Vormittag der Geiselfreilassung traf Trump zu einem Kurzbesuch in Israel ein. In einer Rede vor der Knesset in Jerusalem stellte Trump den Beginn einer neuen Ära im Nahen Osten in Aussicht. Nachdem er von den Abgeordneten mit stehenden Ovationen empfangen worden war, nannte er die Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln einen "unglaublichen Triumph für Israel und die Welt".
Trump äußerte sich anerkennend gegenüber arabischen und muslimischen Staaten, die sich zusammengeschlossen hätten, um "die Hamas dazu zu bewegen, die Geiseln freizulassen und nach Hause zu schicken". Die Palästinenser rief er auf, "Terror und Gewalt" abzuschwören. Dies sei "ihre Chance, sich für immer vom Weg des Terrors und der Gewalt abzuwenden".
Zugleich äußerte der US-Präsident die Hoffnung auf ein Friedensabkommen mit dem mit Israel und den USA verfeindeten Iran. "Wir sind bereit, wenn ihr es seid", sagte er in Richtung Teherans. Zuvor hatte Regierungschef Benjamin Netanjahu vor der Knesset gesprochen und Trump als "besten Freund Israels" im Weißen Haus bezeichnet. Zudem stellte er die Möglichkeit weiterer Abkommen mit arabischen und muslimischen Staaten in Aussicht.
Am Nachmittag reiste Trump nach Scharm el-Scheich in Ägypten weiter, wo er gemeinsam mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi einen Nahost-Gipfel ausrichtete. Daran sollten Staats- und Regierungschefs aus mehr als 20 Ländern teilnehmen, unter ihnen auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
H.Portela--PC