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Putin sichert von Energiekrise betroffenem Kuba Unterstützung zu
Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem von einer schweren Energie- und Wirtschaftskrise getroffenen Kuba eine weitere Unterstützung Moskaus zugesagt. "Wir haben Kuba bei seinem Kampf für die Unabhängigkeit und das Recht, seinen eigenen Weg zu gehen, stets unterstützt", sagte Putin während eines Besuchs des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez im Kreml am Mittwoch.
"Es ist eine besondere Zeit mit neuen Sanktionen", fügte der russische Staatschef hinzu. "Sie wissen, was wir darüber denken. Wir akzeptieren so etwas nicht." Konkrete Zusagen über eine materielle Unterstützung für seinen Verbündeten Kuba machte Putin jedoch nicht.
Die Krise in Kuba hat sich durch die US-Blockade von Öllieferungen massiv verschärft. US-Präsident Donald Trump ließ nach der Gefangennahme und Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar Venezuelas Öllieferungen an Kuba einstellen. Staaten, die Erdöl an die sozialistische Karibikinsel liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen.
Rodríguez bedankte sich in Moskau für die "russische Solidarität". Zuvor war der kubanische Außenminister bereits mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammengetroffen. Dieser sagte: "Wir fordern die USA auf, Vernunft walten zu lassen und von einer militärisch-maritimen Blockade der Insel der Freiheit abzusehen."
Havanna ist seit der sozialistischen Revolution Ende der 1950er Jahre eng mit Moskau verbündet und wurde jahrzehntelang von der Sowjetunion wirtschaftlich und politisch unterstützt. Auch nach dem Zusammenbruch der UdSSR unterhielt der Kreml weiter enge Beziehungen zu Kuba. Die USA verhängten in den 1960er Jahren Sanktionen gegen Kuba.
A.Santos--PC