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Aldag lobt Lipowitz: "Schön zuzuschauen"
Rolf Aldag hat Florian Lipowitz bei dessen Tour-de-France-Debüt ein mehr als ordentliches Zwischenzeugnis ausgestellt. "Er macht einen guten Eindruck", sagte der Sportliche Leiter des deutschen Top-Teams Red Bull-Bora-hansgrohe nach der zehnten Etappe: "Wir gehen mit einem guten Gewissen in den Ruhetag."
Auch seinen ersten Test in den Bergen bestand Lipowitz, der Ulmer wurde im Zentralmassiv am Montag Elfter. Der 24-Jährige kam drei Sekunden hinter den Top-Favoriten Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard ins Ziel. "Wir sind zufrieden", sagte Aldag.
Ab Donnerstag stehen in den Pyrenäen die ganz schwierigen Etappen an. "Alles, was wir bisher gemacht haben, kannte er schon. Alles, was jetzt kommt, wird auf ihn einprasseln. Sowohl physisch, weil es sehr schwer wird, aber auch mental", sagte Aldag weiter. Der Ex-Profi will Lipowitz "sein Ding machen" lassen, aber "beraten, wo wir können".
Die erste Frankreich-Rundfahrt sei ein "kleiner Lernprozess" für Lipowitz, sagte Aldag weiter: "Man sollte ihm auch nicht die Euphorie nehmen. Wenn er sich so fühlt, etwas probieren zu wollen und mit den ganz Großen mitzufahren, dann ist es ihm bei seiner ersten Tour mit Sicherheit auch erlaubt. Und das ist ja auch schön für uns zuzuschauen."
Bisher laufe "alles nach Plan", erklärte Aldag. Im Gesamtklassement liegt Lipowitz auf Rang acht vor seinem Kapitän Primoz Roglic, die Spitze ist 3:34 Minuten entfernt. "Ich bin nicht wirklich überrascht", sagte Aldag weiter, der mit der gesamten Teamleistung zufrieden ist: "Das bleibt hoffentlich sehr, sehr lange so, denn dann sind wir im Geschäft ums Podium."
L.Torres--PC