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Europa League: VfB muss in die Play-offs
Der VfB Stuttgart muss ins Achtelfinale der Europa League den Umweg über die ungeliebten Play-offs nehmen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gewann zwar zum Abschluss der Ligaphase gegen die Young Boys Bern glücklich mit 3:2 (2:1) - doch nach drei Auswärtsniederlagen verfehlte der VfB die angestrebten Top acht denkbar knapp.
Der VfB ging früh durch Nationalspieler Deniz Undav in Führung (6.). Ermedin Demirovic legte nur eine Minute später nach. Die bis dahin chancenlosen Young Boys kamen kurz vor der Pause durch Armin Gigovic (42.) zum Anschluss. Sandro Lauper glich mit einem Traumtor aus (57.). Chema (90.) gelang spät der Stuttgarter Siegtreffer - ein Happy-End gab es aber nicht.
Die Auslosung der Play-off-Partien findet am Freitag (13.00 Uhr) in der UEFA-Zentrale in Nyon statt. Gespielt wird am 19. und 26. Februar. Der VfB genießt im Rückspiel Heimrecht. In der Liga geht es für die ambitionierten Schwaben am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) zuhause gegen den SC Freiburg weiter. Für Bern mit dem früheren Bundesligatrainer Gerardo Seoane ist die Europapokal-Saison vorbei.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus traut dem VfB international aber trotz des Dämpfers noch einiges zu. "Auch wenn sie nicht unter den Top acht stehen, gehört der VfB für mich zu den Favoriten", sagte er vor der Partie bei RTL
Als müssten die Schwaben dies untermauern, legten sie fulminant los. Die Young Boys, die in der vergangenen Saison in der Champions beim 1:5 in Stuttgart chancenlos waren, gerieten früh unter Druck und in Rückstand.
Der VfB zeigte sich dabei sehr effizient - im Gegensatz zum Spiel vergangene Woche in Rom (0:2), in dem Stuttgart fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen war und eine bessere Ausgangslage vor dem letzten Spieltag verpasst hatte.
Der 17-malige Schweizer Meister Bern, der zuletzt in der Liga viermal in Folge verloren hatte, fand erst einmal kaum statt und hatte Glück, nicht höher zurück zu liegen. Ein Fehler von VfB-Keeper Fabian Bredlow, der Alexander Nübel (Schonung) vertrat, brachte Bern in der Folge aber ins Spiel zurück.
J.Pereira--PC