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Steffen "kein Alleinschuldiger": Fritz stellt sich Kritik
Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz hat sich nach der Trennung von Trainer Horst Steffen selbstkritisch gezeigt. "Ganz klar muss man sagen: Es gibt keinen Alleinschuldigen", betonte der Ex-Nationalspieler bei einer kurzfristig anberaumten Medienrunde am Sonntag: "Wenn sowas passiert, sind wir alle in der Verantwortung. Ich natürlich auch in erster Linie, natürlich auch die Mannschaft."
Steffen war zuvor nach zehn Spielen ohne Sieg von den Hanseaten freigestellt worden. Die öffentliche Kritik richtet sich aber auch an Fritz, der für den Kader der Bremer mit Peter Niemeyer, dem Leiter Profifußball, letztlich verantwortlich zeichnet. "Ich bin reflektiert, überdenke natürlich auch viele Handlungen", sagte Fritz: "Natürlich nehme ich die Kritik auch an und versuche mein Bestmögliches einzubringen, um den Turnaround zu schaffen."
Dafür hält Fritz eine rasche Neubesetzung des Trainerpostens für unumgänglich. "Wir haben uns dazu entschieden, dass wir einen neuen Impuls brauchen, dass wir ein Stück weit eine neue Energie und Ansprache brauchen", sagte er. Werder schaue sich dabei weniger im eigenen Klub um und favorisiere eine externe Lösung. Auch ein "Feuerwehrmann", der als kurzfristige Lösung den Klassenerhalt schaffen soll, sei dabei eine Option.
L.Henrique--PC