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Von der Leyen plant Grönland-Besuch im März
Nach der vorläufigen Entschärfung des Grönland-Streits mit US-Präsident Donald Trump will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im kommenden Monat die Arktisinsel besuchen. Von der Leyen plane "im März einen Besuch in der Arktisregion, einschließlich Grönland", sagte ihre Sprecherin Paula Pinho am Donnerstag in Brüssel. Ein konkretes Datum oder weitere Details stünden noch nicht fest, fügte Pinho hinzu.
Trump hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus vor mehr als einem Jahr immer wieder Besitzansprüche auf das zum Nato- und EU-Mitgliedstaat Dänemark gehörende Grönland erhoben. Drohungen einer Übernahme mit Gewalt nahm er im vergangenen Monat nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte zurück. Stattdessen wird nun zwischen Washington, Kopenhagen und Nuuk über die militärische US-Präsenz und Wirtschaftsinvestitionen in dem autonomen Gebiet verhandelt.
Von der Leyen hatte nach einem EU-Sondergipfel zu den transatlantischen Beziehungen im Januar ein stärkeres Engagement sowie ein "umfangreiches Investitionspaket" für die Arktis angekündigt. Zudem beabsichtige Brüssel, "die Zusammenarbeit mit den USA und allen Partnern in Fragen der arktischen Sicherheit zu vertiefen".
Die EU betreibt seit März 2024 ein Büro in Grönlands Hauptstadt. Es soll die Zusammenarbeit zwischen Brüssel und Nuuk, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft erleichtern, wie es vonseiten der Kommission heißt. Zudem sollen öffentliche und private Investitionen der EU in Grönland gefördert werden. Von der Leyen war damals zur Eröffnung des Büros nach Nuuk gereist.
J.Pereira--PC