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"Friedensrat" zu Gaza: Trump verkündet Hilfen von mehr als 17 Milliarden Dollar
Bei der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats zum Gazastreifen hat US-Präsident Donald Trump Hilfszusagen in Höhe von insgesamt mehr als 17 Milliarden Dollar (gut 14 Milliarden Euro) verkündet. Alleine die Vereinigten Staaten würden "einen Beitrag von zehn Milliarden Dollar zum Friedensrat leisten", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Weitere sieben Milliarden Dollar für das Hilfspaket kämen von Saudi-Arabien, Kuwait und sieben anderen Ländern.
Für welche Zwecke die Mittel vorgesehen sind, sagte Trump in seiner knapp einstündigen Rede nicht. Zuvor hatte Trump von erwarteten Hilfszusagen im Umfang von fünf Milliarden Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro) für den Gazastreifen gesprochen.
An der Veranstaltung in Washington nahm auch der Chef des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, teil. Trump sagte, die Fifa wolle "dabei helfen, insgesamt 75 Millionen US-Dollar für Projekte im Gazastreifen aufzubringen", die "im Zusammenhang mit Fußball" stünden. Die USA richten in diesem Sommer gemeinsam mit Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft aus.
An der ersten Sitzung des "Friedensrats" nahmen Trump-Verbündete wie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban teil sowie eine Reihe weitere Staats- und Regierungschefs. Deutschland ist auf hoher Beamtenebene vertreten, wie aus Kreisen des Auswärtigen Amtes verlautete. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine Mitgliedschaft im "Friedensrat" geltend gemacht. Trump versteht das Gremium als Konkurrenz zur UNO.
H.Silva--PC