-
Satellitendaten: Mehr als 58.000 Gebäude in Venezuela beschädigt oder zerstört
-
Verdi-Befragung: Viele Beschäftigte in Jobcentern sind überlastet
-
"Ja": Neuer bestätigt erneuten DFB-Abschied
-
Tödlicher Unfall auf Baustelle in Hamburg: Arbeiter von Radlader erfasst
-
Umfrage: Mehr als ein Viertel informiert sich online über Krankheiten
-
Ukrainischer Oligarch durch Paketbombe in Monaco verletzt - Polizei sucht Täter
-
Umfrage: Jeder Fünfte wünscht sich KI-Unterstützung für Fußballbundestrainer
-
"Irrwitzig!" Klinsmann rechnet mit DFB-Elf ab
-
Offenbar "Krieg des Terrors" in Rumänien geplant: Rumäne in Deutschland festgenommen
-
Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend
-
Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern
-
Bayern: Geldstrafe für früheren Gerichtspräsidenten wegen sexueller Belästigung
-
Justizministerin Hubig plant Preisobergrenze auf dem Zweitmarkt für Tickets
-
Iran-Abkommen: Wadephul pocht auf freie Schiffspassage durch Straße von Hormus
-
Studie: Fußballturniere haben positiven Einfluss auf Gesellschaft
-
CDU-Politiker Lechner rät zu Verschiebung der Steuerreform auf nächstes Jahr
-
Bundestrainer Klopp? "Nicht mein Thema"
-
Matthäus: "Kenne ich von 1994"
-
Ukrainischer Oligarch bei mutmaßlichem Anschlag im Fürstentum Monaco verletzt
-
Trotz Gakpo-Tor: Niederlande verpassen Achtelfinale
-
Nach deutschem WM-Aus Trost vom Kanzler - ausgelassene Feiern in Paraguay
-
"Zusätzliche Belastung": Getränkehersteller gegen geplante Zuckersteuer
-
Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema
-
US-Militär: Hafen im vom Erdbeben zerstörten La Guaira wieder in Betrieb
-
Dobrindt und Selen stellen Verfassungsschutzbericht vor
-
Pistorius besucht Deutsch-Niederländisches Korps in Estland
-
Wadephul nimmt an Mercosur-Gipfel in Paraguay teil
-
Nach WM-Aus Trost vom Kanzler: "Wir sind stolz auf euch"
-
Chinesischer Milliardär wegen Finanzbetrugs in New York zu 30 Jahren Haft verurteilt
-
Wahlbehörde in Peru erklärt Keiko Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl
-
Nach WM-Aus: Nagelsmann will weitermachen
-
Klopp entsetzt: "Wir haben nicht funktioniert"
-
HIMACS – Das Material, das Räume neu definiert
-
Tenstorrent stellt neue Leistungsrekorde auf, bringt TT-Ascalon S auf den Markt und expandiert in ganz Japan
-
Ukrainischer Oligarch bei Explosion im Fürstentum Monaco schwer verletzt
-
Fiasko in Foxborough: DFB-Desaster gegen Paraguay
-
Wahlbehörde in Peru erklärt Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl
-
Hilfe für die Ukraine: Wadephul sieht USA auf Seite der Europäer
-
Nagelsmann bringt Undav für Musiala
-
Sorgerechtsstreit als mutmaßliches Motiv: Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade
-
Samba in Houston: Brasilien ringt Japan nieder
-
Macron empfängt thailändischen König in Paris
-
Frankreich und Oman fordern freie und uneingeschränkte Schifffahrt in Straße von Hormus
-
Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade: Verdächtiger ist 45-Jähriger Deutscher
-
Supreme Court: Drei Niederlagen und ein Erfolg für Trump
-
Polizei mit hunderten Kräften bei AfD-Kundgebung und Gegendemo in Berlin
-
Oberstes US-Gericht hält Missbrauchsurteil gegen Trump aufrecht
-
Ukraine: Neun Tote und mehr als 40 Verletzte bei russischen Angriffen
-
Wadephul mit Rubio in Washington zusammengekommen
-
Gündogan fordert "klare Struktur" und mehr "Disziplin"
US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar
Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrscht Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran: Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, eine Verlängerung der Waffenruhe sei "höchst unwahrscheinlich". Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft.
Trump bekräftigte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, die Waffenruhe ende am "Mittwochabend amerikanischer Zeit". Sollte bis dahin kein Abkommen geschlossen werden, "dann werden jede Menge Bomben hochgehen", sagte der US-Präsident dem Sender PBS News. Seine Forderung an Teheran laute weiterhin: "Keine Atomwaffen. So einfach ist das."
Die Nachrichtenagentur AFP erfuhrt am Montag aus informierten Kreisen in Washington, eine US-Delegation werde "bald" zu einer geplanten Verhandlungsrunde mit dem Iran nach Pakistan aufbrechen. Trump hingegen hatte der "New York Post" kurz zuvor gesagt, die US-Unterhändler unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance seien bereits auf dem Weg.
Über die Teilnahme des Iran an den Gesprächen in Islamabad bestand am Montag allerdings weiterhin Unklarheit. "Wir haben keine Pläne für eine zweite Verhandlungsrunde, aber es wurde diesbezüglich noch nichts entschieden", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei. Er warf den USA vor, es "nicht ernst mit der Diplomatie" zu meinen.
Bakaei verwies auf "eindeutige Verstöße" der USA gegen die Feuerpause. Konkret nannte er einen US-Angriff auf ein iranisches Frachtschiff und die weiter andauernde Seeblockade iranischer Häfen sowie auf die Lage im Libanon, wo die pro-iranische Hisbollah sich trotz einer seit Freitag geltenden Waffenruhe zwischen Beirut und Israel weiter Gefechte mit der israelischen Armee liefert.
Die USA werfen dem Iran ihrerseits massive Verstöße gegen die Waffenruhe vor - darunter Angriffe am Samstag, die sich laut Trump gegen ein französisches und ein britisches Schiff richteten, sowie die erneute Blockade der Straße von Hormus. Der Iran hat die für den Welthandel immens wichtige Meerenge seit Kriegsbeginn weitestgehend gesperrt.
Während der zweiwöchigen Feuerpause sollte unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die erste Gesprächsrunde vor gut einer Woche ging allerdings ohne Ergebnis zu Ende. Trump kündigte am Sonntag an, dem Iran einen "vernünftigen Deal" anzubieten. Bei einer Ablehnung würden die USA "jedes Kraftwerk und jede Brücke im Iran" zerstören, drohte er.
Die US-Delegation in Islamabad soll nach Angaben des Weißen Hauses wie bei der ersten Verhandlungsrunde von US-Vizepräsident JD Vance angeführt werden. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sollen demnach dabei sein. Trump hatte zuvor dem Sender ABC gesagt, Vance sei aus Sicherheitsgründen diesmal nicht dabei.
Zentraler Knackpunkt bei den Verhandlungen ist das iranische Atomprogramm. Doch die Bemühungen der Vermittler Pakistan, Katar und Türkei wurden zuletzt auch durch die angespannte Lage in der Straße von Hormus erschwert: Teheran hatte am Samstag seine Öffnung der Meerenge nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete dies mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen.
Trump teilte am Sonntag mit, die US-Marine habe auf den unter iranischer Flagge fahrenden und mit US-Sanktionen belegten Frachter "Touska" geschossen und das Schiff unter ihre Kontrolle gebracht. Der Frachter habe versucht, die von den USA errichtete Blockade iranischer Häfen in derStraße von Hormus zu umgehen. Teheran drohte daraufhin erneut mit Vergeltung. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Montag, Teheran habe nach dem "Angriff" auf die "Touska" Drohnen in Richtung von US-Militärschiffen gestartet.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte am Montag mit Blick auf die Lage in der Straße von Hormus, es sei "auf beiden Seiten ein Fehler" gemacht worden. Der Iran habe mit der erneuten Schließung der Meerenge offenbar auf die Entscheidung der USA reagiert, die Blockade iranischer Häfen aufrechtzuerhalten.
Irans Verbündeter Russland rief unterdessen zur Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges auf. Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA müsse gewahrt werden, teilte das Außenministerium in Moskau nach einem Telefonat von Chefdiplomat Sergej Lawrow mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi mit. Zudem müsse ein "Rückfall in bewaffnete Auseinandersetzungen" verhindert werden.
Befürchtungen über eine Fortsetzung des Krieges ließen die Ölpreise erneut in die Höhe schnellen. Die Preise für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte WTI und die Nordseesorte Brent legten um jeweils rund sechs Prozent zu.
Derweil lief am Montag der Flugverkehr in der iranischen Hauptstadt Teheran wieder an. Die Luftfahrtbehörde erteilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna Genehmigungen zur Wiederöffnung der internationalen Flughäfen Imam-Chomeini und Mehrabad. Ab Samstag sollen demnach auch wieder Passagierflüge von zehn weiteren Flughäfen im Iran starten. Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar geschlossen worden.
V.Fontes--PC