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"Noch viel Arbeit": Ten Hag bittet nach Fehlstart um Geduld
Nach dem Fehlstart inmitten des XXL-Umbruchs bei Bayer Leverkusen hat Trainer Erik ten Hag um Geduld und Ruhe gebeten. "Wir haben noch viel Arbeit, das ist nicht unerwartet", sagte der Nachfolger von Xabi Alonso im Anschluss an das 1:2 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim. "Wenn man siegt, geht so ein Prozess schneller, aber trotzdem müssen wir ruhig bleiben." Aus seiner Erfahrung könne er sagen: "Das geht nicht von einem Tag auf den anderen."
Zahlreiche Double-Helden wie Florian Wirtz oder Granit Xhaka sind weg, neue Spieler wie Claudio Echeverri und Loïc Badé noch nicht lange dabei - entsprechend war beim Vizemeister zum Auftakt noch reichlich Sand im Getriebe. Es brauche Geduld, sagte auch Mark Flekken: "Aber es ist halt so in diesem Geschäft, dass du nicht die Zeit bekommst." Der neue Torhüter forderte zugleich, dass der Neuanfang "intern nicht zu lange als Ausrede" benutzt werde.
Zumal gegen Hoffenheim acht Spieler aus dem Kader der Vorsaison in der Startelf gestanden hatten. "Vom Gefühl her waren wir überall einen Tick zu spät, das hat nicht unbedingt etwas mit neuen oder alten Spielern zu tun", sagte Kapitän Robert Andrich. Man müsse sich "an die eigene Nase" fassen.
Bis zum Ende der Transferfrist dürfte Bewegung im Kader der Werkself bleiben. So stockt etwa der mögliche Wechsel von Angreifer Victor Boniface zur AC Mailand, einen neuen Stand gab es am Samstagabend laut ten Hag nicht. Er hoffe "selbstverständlich", dass bald September ist. "Das ist ein Prozess. Man muss es annehmen, wie es ist und damit arbeiten", sagte ten Hag.
Ferreira--PC