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Darts-WM: Kenianer Munyua schafft Sensation
Sensation im Ally Pally: Der Kenianer David Munyua hat völlig überraschend die zweite Runde bei der Darts-WM erreicht. Der erste afrikanische WM-Teilnehmer, der nicht aus Südafrika stammt, setzte sich am Donnerstag in London mit 3:2 gegen den früheren Majorgewinner Mike De Decker aus Belgien durch. "Das ist der beste Moment meines Lebens", sagte der Überraschungssieger bei Sport1.
Munyua, der als Tierarzt auf dem Land nahe der Hauptstadt Nairobi arbeitet, lag bereits mit 0:2 in den Sätzen zurück. Angefeuert vom Publikum im Alexandra Palace drehte der Kenianer aber noch die Begegnung, warf dabei im vierten Durchgang sogar sechs perfekte Darts. In der nächsten Runde trifft der 35-Jährige mit dem ungewöhnlichen Spitznamen "Why Not" auf den Niederländer Kevin Doets oder Matthew Dennant aus England.
Mit dem Pfeilewerfen in Kontakt kam Munyua auf dem klassischen Weg: In einer Kneipe lieh er sich ein paar Darts aus, der erste landete direkt im Bullseye, wie er einst erzählte. Am Tag darauf besorgte sich Munyua sofort eine Scheibe - der Rest ist Geschichte.
P.Mira--PC