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Geiger nach Quali-Aus bedient: "Griff ins Klo"
Nach dem nächsten bitteren Rückschlag war Karl Geiger reichlich bedient. "Das war jetzt einfach ein sauberer Griff ins Klo", meckerte der deutsche Skispringer nach der verpassten Qualifikation für das Auftaktspringen der 74. Vierschanzentournee in Oberstdorf und ergänzte: "Das ärgert mich richtig."
Als 53. der Vorausscheidung hatte der Lokalmatador erstmals seit 2013 den Wettkampf auf seiner Heimschanze verpasst. "Es ist echt schade", sagte Geiger mit Blick auf das "mega Publikum" und die "mega Stimmung" am Schattenberg: "Da hätte ich gerne nochmal alles gezeigt." Nun bleibt Geiger beim Springen am Montag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) nur die Zuschauerrolle, nicht zum ersten Mal in dieser Saison.
Nachdem er bereits im polnischen Wisla Anfang Dezember den Wettkampf verpasst hatte, legte der 32-Jährige eine Weltcup-Pause ein. Im Training wähnte er sich bis zuletzt auf dem richtigen Weg. "So ein Tag wirft einen natürlich zurück", sagte Geiger nun: "Aber ich muss drauf bleiben." Er sei "nach wie vor der Meinung, dass die Schritte der letzten Wochen in die richtige Richtung gingen."
Entsprechend wolle er auch auf der zweiten Tournee-Station in Garmisch-Partenkirchen an den Start gehen. "Wir werden nach Partenkirchen fahren, ich werde nochmal mein Bestes geben. Und dann wird es sich zeigen", sagte Geiger: "Da muss man halt manchmal durch - offensichtlich."
G.Machado--PC