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Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"
Kasper Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage, ob er nach dem dürftigen Auftritt im Westduell bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, sagte der Coach von Bayer Leverkusen deutlich: "Ja, das ist richtig. Wir sind nicht zufrieden. Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen."
Im Borussia-Park hatte der Vizemeister vor allem in der ersten Halbzeit enttäuscht. Im engen Champions-League-Rennen leistete sich Bayer gegen die kriselnden Gladbacher einen unnötigen Ausrutscher, nachdem auch der Konkurrent VfB Stuttgart am Nachmittag gepatzt hatte. Eine Debatte über eine fehlende Mentalität oder Gier der Spieler erstickte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes im Keim.
"Ich weiß, wir haben ja ohne Mentalität und Qualität jetzt von fünf Spielen vier gewonnen", sagte er süffisant. Rolfes verwies auf die hohe Anzahl an Spielen zuletzt: "Das muss man schon respektieren, da haben sogar auch andere Mannschaften, die ganz oben stehen, schon Schwächen gezeigt. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen."
Dennoch forderte der Sportchef der Rheinländer einen weiteren Entwicklungsschritt in den kommenden Wochen. "Wir müssen lernen", betonte Rolfes, das im Sommer runderneuerte Team müsse "reifer werden und schneller schalten, welche Sachen gefragt sind".
Ferreira--PC