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Trump: Iran sollte nicht an der Fußball-WM teilnehmen
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran einen WM-Verzicht nahegelegt. "Die iranische Fußballnationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit", schrieb Trump am Donnerstag im Sozialen Netzwerk Truth Social.
Erst einige Tage zuvor hatte Trump laut FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass der Iran trotz des anhaltenden Krieges im Nahen Osten bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) antreten dürfe. Der Iran sei "willkommen", habe Trump Infantino gegenüber betont.
Der Austausch zwischen Trump und Infantino, der dem US-Präsidenten am Rande der WM-Auslosung im Dezember den erstmals vergebenen FIFA-Friedenspreis verliehen hatte, fand vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Nahen Osten statt. Diese haben zunehmend Auswirkungen auf den internationalen Sport. Irans Sportminister Ahmad Donyamali und Verbandspräsident Mehdi Taj hatten einen WM-Verzicht zuletzt bereits angedeutet.
J.Pereira--PC