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Snooker-WM: O'Sullivan scheidet trotz hoher Führung aus
Snooker-Ikone Ronnie O'Sullivan ist im Achtelfinale der Weltmeisterschaft nach einem epischen Duell voller dramatischer Wendungen ausgeschieden. Der 50-Jährige unterlag am Montag dem viermaligen Weltmeister John Higgins aus Schottland im "Deciding Frame" 12:13. Der Engländer O'Sullivan, der zwischenzeitlich mit 6:2 und 9:4 klar geführt hatte, war im Crucible Theatre in Sheffield auf der Jagd nach seinem achten WM-Titel.
"John hat gut gespielt und den Sieg verdient. Wenn er so weiterspielt, hat er gute Chancen auf die Meisterschaft", räumte O'Sullivan fair am BBC-Mikrofon ein.
Bezüglich seiner Zukunft im Snooker erklärte "The Rocket": "Ich habe das Gefühl, dass mir das Spiel Spaß macht und ich in diesem Monat besser spiele als in den letzten Jahren, aber ich habe einfach zu viele Kugeln vergeben. Es war Druck da, und ich habe mich sehr verkrampft, vielleicht weil ich schon länger keine solchen Matches mehr gespielt habe."
O'Sullivan und der nur ein gutes halbes Jahr ältere Higgins waren bereits im WM-Finale 2001 aufeinandergetroffen - damals feierte O'Sullivan seinen ersten Titel. Sein siebter und bislang letzter datiert aus dem Jahr 2022.
Nachdem Higgins mit 12:11 geführt hatte, gewann der Engländer am Montagnachmittag unter höchstem Druck den 24. Durchgang und schickte das Spiel ins "Deciding Frame". In diesem behielt Higgins die Nerven und zog ins Viertelfinale ein, in dem er auf den Sieger der Partie Chris Wakelin (England) gegen Neil Robertson (Australien) trifft. Higgins feierte 2011 seinen vierten und bislang letzten WM-Titel.
F.Moura--PC