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ELF-Umbau für Schiller "kein Sprint, sondern ein Marathon"
Der kommende Geschäftsführer Ingo Schiller richtet sich bei der Neuausrichtung der European League of Football (ELF) auf jede Menge Arbeit ein. "Es ist unser großes Ziel, die ELF zu stabilisieren sowie nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen", sagte Schiller, die Aufgabe sei aber "kein Sprint, sondern ein Marathon."
Schiller, langjähriger Geschäftsführer des heutigen Fußball-Zweitligisten Hertha BSC, war am Montag als Co-CEO und Chief Financial Officer engagiert worden. Zur neuen Saison wird der 60-Jährige den scheidenden aktuellen CEO Zeljko Karajica an der Spitze ablösen.
Beim Jobangebot sei er "neugierig" und dann "sehr schnell begeistert" gewesen, so Schiller, "was die Gründer Zeljko Karajica und Patrick Esume in nur fünf Jahren mit ihrem Team auf die Beine gestellt haben, ist wirklich beeindruckend."
Derzeit gibt es allerdings Probleme in der Liga, Karajica und Commissioner Esume ziehen sich als direkte Folge zum Saisonende zurück. "Dass es an der einen oder anderen Stelle knirscht, ist in einer so jungen Organisation völlig normal", meint Schiller: "Wichtig ist, dass man die Dinge offen anspricht, gemeinsam an Lösungen arbeitet und langfristig stabile Strukturen aufbaut."
Er wolle in den nächsten Wochen "vor allem viele Gespräche führen, sowohl intern als auch mit den Protagonisten der Franchises", so Schiller. "Gelingt es uns, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, dann hat die ELF hat eine große Zukunft vor sich."
Es soll dabei unter anderem auch um die Anregungen der European Football Alliance gehen. Die EFA, ein Zusammenschluss von neun der 16 ELF-Teams, hatte zuletzt Kritik an der Führung der Liga geübt, Champion Rhein Fire drohte mit dem Ausstieg.
Nogueira--PC