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Fünfkampf: Veder verzichtet auf Kandidatur
Notvorstand Jan Veder wird beim mit Spannung erwarteten Verbandstag des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf (DVMF) am 7. September nicht wie erwartet für ein Vorstandsamt kandidieren. Er habe dies "aus persönlichen Gründen" entschieden, "die vergangenen Monate waren für den Verband sehr intensiv", sagte Veder, der seit Mitte Mai gemeinsam mit Leonard Langenkamp den Verband kommissarisch führt.
Veder stehe dem dann neugewählten Vorstand gerne "unterstützend zur Verfügung, um einen geordneten Übergang zu gewährleisten. Ich wünsche dem zukünftigen Vorstand ein glückliches Händchen und viel Erfolg", erklärte er. Der ehemalige Vizepräsident gilt im Verband als umstritten. Aktivenvertreter Patrick Dogue erklärte gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (SID) zuletzt, wenn Veder zum Präsidenten gewählt werde, würden "sehr viele dem Sport den Rücken kehren".
Veder hatte sich auf einem Verbandstag im April zunächst zum Präsidenten wählen lassen, nachdem ein anderer Verbandstag kurz zuvor bereits Barbara Oettinger zur Präsidentin gewählt hatte. Der Verband ist seither gespalten, die Führungsfrage blieb wochenlang ungeklärt. Nachdem das Bundesinnenministerium die Zahlung von Fördergeldern gestoppt hatte, bestellte am 15. Mai das Amtsgericht Darmstadt Veder und Langenkamp als Notvorstand.
A.Magalhes--PC