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Vuelta: Pedersen siegt - erneute Proteste
Der frühere Straßenradweltmeister Mads Pedersen (Dänemark/Lidl–Trek) hat die 15. Etappe der erneut von Protesten beeinflussten Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Punktbeste der Vuelta setzte sich nach 167,8 hügeligen Kilometern zwischen A Veiga und Monforte de Lemos im Sprint einer neunköpfigen Spitzengruppe mit mehr als zwei Radlängen durch. Dritter wurde der Italiener Marco Frigo, an dessen Team Israel-Premier Tech sich die anhaltenden und intensiven Proteste entzünden.
Die Gesamtführung vor dem zweiten Ruhetag am Montag verteidigte der Tour-de-France-Zweite Jonas Vingegaard souverän, wie seine Hauptrivalen rollte der Däne vom Team Visma-Lease a Bike mit 13:31 Minuten Rückstand mit dem Peloton über den Zielstrich. Vingegaard liegt weiter 48 Sekunden vor dem Portugiesen Joao Almeida vom Team UAE Emirates-XRG.
Wieder einmal aber ging eine Vuelta-Etappe nicht ohne Zwischenfall über die Bühne. Der spanische Radprofi Javier Romo stürzte bei einem Tumult, der durch einen Demonstranten verursacht wurde. Dieser wollte offenbar auf die Straße laufen, rutschte aber im Straßengraben aus. Von der anderen Seite sprintete ein Polizist über die Fahrbahn, dies löste eine Reaktion mehrerer Fahrer aus, in deren Folge Movistar-Fahrer Romo zu Boden fiel. Der Spanier trug unter anderem Schürfwunden an der linken Hüfte und am Ellenbogen davon. Demonstranten schwenkten zudem zu Beginn und am Ende der Etappe massenhaft palästinensische Flaggen.
M.A.Vaz--PC