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DSV-Staffel abgeschlagen Vierter - Frankreich holt Gold
Die deutsche Biathlon-Staffel hat bei den Olympischen Winterspielen die erhoffte Medaille erneut verpasst. Im Rennen über 4x7,5 km in Antholz mussten sich Justus Strelow, David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn mit dem undankbaren vierten Rang begnügen, hatten aber großen Rückstand. Damit setzten sich für das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach wenig erfreulichen Einzelrennen die Enttäuschungen fort. Bislang gab es nur eine Medaille mit der Mixed-Staffel (Bronze).
Gold ging vor den Augen von Edelfan Jürgen Klopp an Frankreich (1+9) mit Fabien Claude, Emilien Jacquelin, Quentin Fillon Maillet und Eric Perrot vor Topfavorit Norwegen (0+6/+9,8 Sekunden). Bronze holte sich Schweden (0+6/+57,5).
Strelow (0+2), Zobel (0+3), Nawrath (0+4) und Horn (0+3) leisteten sich insgesamt zwölf Nachlader. Das DSV-Quartett, bei der WM im vergangenen Jahr noch Dritter, kam mit 1:48,3 Minuten Rückstand ins Ziel. Erst zum vierten Mal blieb eine deutsche Männerstaffel nach 1968, 2010 und 2022 bei Olympia damit ohne Medaille. Für die überragenden Franzosen war es dagegen schon das vierte Gold in Antholz, die neunte Medaille insgesamt.
Bei den Männern steht am Freitag (14.15 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Massenstart das letzte Olympia-Rennen statt. Vom DSV sind Nawrath, Zobel und Horn qualifiziert.
Am Mittwoch (14.45 Uhr/ARD und Eurosport) geht es aber erst einmal für die Frauen über 4x6 km um Medaillen. Franziska Preuß, die bislang bei den Winterspielen immer wieder große Probleme beim letzten Schießen hatte, geht auf Position zwei ins Rennen. Zuletzt war Deutschlands Sportlerin des Jahres in den Staffeln stets die deutsche Schlussläuferin gewesen, so auch beim Gewinn von Bronze im Mixed. Neben Preuß bilden Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt das DSV-Quartett.
F.Moura--PC