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Olympiasieger Lochner dankt Schwiegermutter Heidi: "Gute Fee"
Nach seiner Triumphfahrt zu Gold schloss Johannes Lochner überglücklich Frau Hannah und seine Eltern in die Arme, nur Söhnchen Jonas fehlte beim großen Erfolg seines Vaters in Cortina d'Ampezzo - wurde aber bestens umsorgt. "Der ist im Bett und schläft. Der ist bei der Schwiegermama. Die ist die gute Fee", sagte Lochner nach seinem Olympiasieg im Zweierbob und sprach "Heidi" ein fettes Dankeschön aus: "Großen Dank, dass sie sich geopfert hat und im Hotel geblieben ist."
Dadurch konnte zumindest seine Frau an der Bahn sein und sehen, wie Lochner mit Anschieber Georg Fleischhauer überlegen zu Gold raste - und sich in der letzten Woche seiner Karriere seinen großen Traum erfüllte. 1,34 Sekunden betrug der Vorsprung am Ende auf seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich, Adam Ammour gewann Bronze und komplettierte den deutschen Dreifachsieg. 2022 in Peking hatte Lochner zweimal hinter Friedrich Silber gewonnen.
Für den 35-Jährigen war es das letzte Zweierbob-Rennen seiner Laufbahn, am Sonntag nach dem Vierer macht er Schluss - auch wegen seines einjährigen Sohnes. "Ich habe seine ersten Schritte schon verpasst", erzählte Lochner zuletzt im Podcast "Pizza & Pommes", "ich möchte jetzt einfach auch wirklich die nächsten Winter sehen, wie er das erste Mal Ski fährt, wie er einfach ins Leben reinwächst." Das kann er als Olympiasieger nun umso beruhigter.
R.Veloso--PC