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Sieg im Topspiel: Bayern-Frauen nicht zu stoppen
Den Fußballerinnen von Bayern München ist die vierte Meisterschaft in Serie kaum noch zu nehmen. Die Münchnerinnen gewannen das Bundesliga-Topspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 4:1 (0:1) und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf schier uneinholbare 14 Punkte aus. Noch hat Wolfsburg zwar ein Spiel weniger absolviert, die Chancen auf den ersten Meistertitel seit 2022 sind für den VfL dennoch auf ein Minimum gesunken.
Jovana Damnjanovic (54., 56.), Georgia Stanway (70.) und Klara Bühl (80.) drehten am Bayern-Campus die Partie zugunsten der Münchnerinnen, die weiter unaufhaltsam durch die Liga pflügen. Bis auf ein Unentschieden in der Hinrunde gegen Carl Zeiss Jena haben die Double-Siegerinnen alle Liga-Spiele der Saison gewonnen. Kessya Bussy (16.) hatte Wolfsburg in Führung gebracht.
Bayern-Trainer José Barcala hatten vor der Partie nichts von einem angeblichen "Finale" um die Meisterschaft wissen wollen. "Wir stehen gut da, doch mit dem Anpfiff zählt das nicht mehr", sagte der Spanier. Beide Teams hatten zunächst Schwierigkeiten, sich aus den engen Räumen zu befreien - Spielfluss kam so kaum auf.
Nach einem Konter der Münchnerinnen kam dann Damnjanovic frei zum Abschluss, scheiterte jedoch an VfL-Torhüterin Stina Johannes. Das sollte sich rächen: Auf der Gegenseite nutzte Bussy in erneuter Abwesenheit von Stürmerin Alexandra Popp die erste Wolfsburger Gelegenheit zur Führung.
Drei Tage nach dem Viertelfinal-Einzug in der Champions League gegen Juventus Turin präsentierte sich der VfL sehr wach. Die favorisierten Bayern kamen erst gegen Ende der ersten Hälfte wieder gefährlich zum Abschluss, drehten dann aber nach der Pause mächtig auf.
Nach dem Doppelschlag innerhalb von 110 Sekunden durch Damnjanovic, die bei ihrem ersten Treffer von einem Patzer von Johannes profitierte, stimmten die Fans auf der Tribüne Meisterschafts-Gesänge an. Chancen gab es für die Bayern danach im Minutentakt, Stanway und Bühl machten alles klar.
L.Carrico--PC