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Ex-96-Profi Cherundolo sorgt sich um Situation in den USA
Der langjährige Bundesliga-Profi und frühere US-Nationalspieler Steven Cherundolo schaut kurz vor der Fußball-WM sorgenvoll auf die Lage in seiner Heimat. "Ich mache mir große Sorgen, das vergangene Jahr war nicht einfach. Es geht nie gut aus, wenn eine Gesellschaft so gespalten, so polarisiert ist", sagte der einstige Profi von Hannover 96 im Gespräch mit dem Nachrichtenportal t-online.
Dennoch hält der 47-Jährige, der zuletzt Trainer des Los Angeles FC in der Major League Soccer war, die USA weiter für einen angemessenen WM-Gastgeber an der Seite von Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). "Das Drumherum spielt keine Rolle. Es ist ein Sportevent, keine Politik", sagte Cherundolo. Man müsse auch damit klarkommen, dass US-Präsident Donald Trump die Bühne für sich nutzen werde. "Damit muss man umgehen können", sagte Cherundolo: "Ich kann den Spielern nur raten, sich auf die eigenen Aufgaben zu konzentrieren."
Zu möglichen politischen Äußerungen hat Cherundolo eine klare Auffassung: "Pauschal darf niemandem ein Maulkorb verpasst werden, es darf aber auch niemand zum öffentlichen Positionieren gezwungen werden."
M.A.Vaz--PC