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Nagelsmann vor WM-Auslosung: "Man spürt das Kribbeln!"
Schwere Gegner wie Uruguay, Norwegen und Ghana? Oder vermeintlich leichte Lose wie Iran, Südafrika und Haiti? So oder so kann Julian Nagelsmann die WM-Auslosung kaum erwarten. "Man spürt das Kribbeln im Körper", sagte der Bundestrainer dem SID vor der Gruppeneinteilung am Freitag in Washington (18.00 Uhr/MEZ).
"Die WM schien bisher noch etwas weiter weg - nicht nur geografisch", meinte Nagelsmann und ergänzte: "Mit der Auslosung, wenn wir unsere Gegner und Spielorte kennen, rückt sie spürbar näher." Dann steige auch bei ihm "die Vorfreude und wir können auf allen Ebenen voll in die Vorbereitung einsteigen".
Doch egal, ob auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der XXL-Endrunde 2026 eine echte "Hammergruppe" oder ein eher einfacher Start wartet: "Dieses Turnier", betonte Nagelsmann, "bleibt auch logistisch eine Herausforderung – für uns und für unsere Fans, auf deren Unterstützung wir uns bei der WM sehr freuen. Wir wissen es sehr zu schätzen, wie viel sie nächstes Jahr auf sich nehmen werden, um dabei sein zu können."
Wo genau die Reise hingehen wird, erfahren Nagelsmann und die Anhänger erst in einer weiteren Show am Samstag (18.00 Uhr/MEZ). Dort sollen dann Details wie Spielorte und Anstoßzeiten aller 104 Partien verkündet werden.
Bei der eigentlichen Auslosung 24 Stunden zuvor im Beisein von US-Präsident Donald Trump ist Deutschland als einer der zwölf Gruppenköpfe gesetzt. Damit geht Nagelsmanns Auswahl Favoriten wie Titelverteidiger Argentinien, Europameister Spanien, Frankreich oder England aus dem Weg. Auch ein Vorrundenduell mit einem der Gastgeber USA, Mexiko oder Kanada ist nicht möglich.
L.Mesquita--PC