-
US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen
-
Trotz Doppelpack: Draisaitl verliert vor Olympia-Abflug
-
Basketball: Schröder siegt beim Debüt für Cleveland
-
Venezuelas Übergangspräsidentin trifft Vertreter europäischer Ölkonzerne
-
NBA: Harden-Wechsel nach Cleveland perfekt
-
Undav in Topform: Nagelsmann "darf auf ihn nicht verzichten"
-
Bill Gates: Bereue "jede Minute" mit Sexualstraftäter Epstein
-
Wadephul fordert Beteiligung Chinas an zukünftigem Atom-Abrüstungsabkommen
-
Europäische Zentralbank gibt Leitzinsentscheidung bekannt
-
Oberstes US-Gericht erlaubt Kalifornien Neuzuschnitt von Wahlkreisen
-
Google-Mutter Alphabet verzeichnet Jahresumsatz von über 400 Milliarden Dollar
-
Letztes Atom-Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA ausgelaufen
-
JU-Chef Winkel sieht Einsparpotenzial von "Dutzenden Milliarden" im Sozialetat
-
Gespräche zwischen Iran und den USA am Freitag im Oman
-
Trump: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei sollte "sehr besorgt" sein
-
VfB im Halbfinale: Arbeitssieg in Kieler Kältekammer
-
Generalprobe ohne NHL-Profis: DEB-Team schlägt Italien
-
Minnesota: Trump-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab
-
"Außergewöhnlicher" Starkregen: Tausende Menschen in Spanien evakuiert - ein Toter in Portugal
-
Anwältin: Inhaftierte iranische Aktivistin Mohammadi seit drei Tagen im Hungerstreik
-
ESPN: Dallas gibt Davis an Wizards ab
-
Attentatsversuch auf Trump: 59-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme
-
Minister: Italien wehrt russische Cyberattacken auf Olympische Winterspiele ab
-
Bei Entrümpelung entdeckte Frauenleiche: Tatverdacht gegen Lebensgefährten erhärtet
-
Curling macht den Anfang: Olympische Wettbewerbe haben begonnen
-
Kiew: Verlauf von Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi "substanziell und produktiv"
-
"Strategische Partnerschaft" gesucht: Merz zu Besuch in Golfstaaten
-
Mehr Unabhängigkeit von China: USA, EU und Japan verkünden Rohstoffpartnerschaft
-
Knöchelprobleme: Zverev sagt Teilnahme für Rotterdam ab
-
Französischer Ex-Minister Lang wegen Epstein-Kontakten unter Druck
-
Draisaitl und Schmid deutsche Fahnenträger
-
"Washington Post" entlässt zahlreiche Journalisten
-
Mann betäubt und durch Brand getötet: Memminger Mordurteil gegen Ehefrau bestätigt
-
Tarifkonflikt in öffentlichem Dienst: Warnstreiks im Westen und Norden
-
"Schlimmste Reporterin": Trump beleidigt CNN-Journalistin nach Frage zu Epstein-Akten
-
Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme
-
EU-Parlament setzt Umsetzung von US-Zolldeal aus dem vergangenen Jahr fort
-
Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab
-
Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen
-
Girona bestätigt: Ter Stegen muss operiert werden
-
Thüringen: AfD scheitert mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Moskau bekräftigt bei Ukraine-Gesprächen Anspruch auf Donbass
-
Telekom nimmt KI-Rechenzentrum in München in Betrieb
-
Mette-Marits Sohn gesteht "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol"
-
Bundesamt bremst Integrationskurse für Migranten aus
-
In Sonderzug nach Saarbrücken: Fußballfan beleidigt Reinigungskräfte rassistisch
-
Bundesregierung lehnt Boykott von Fußball-WM in USA ab
-
Gericht in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T.
Gold-Traum lebt: DHB-Frauen stürmen ins WM-Halbfinale
Jetzt geht es sogar um Gold: Deutschlands Handballerinnen haben sich mit der nächsten Defensiv-Gala ihren Halbfinal-Traum erfüllt und greifen bei der WM nach einer Medaille. Die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch besiegte Panamerikameister Brasilien im Viertelfinale von Dortmund souverän mit 30:23 (17:11) und zog zum ersten Mal seit 17 Jahren in das Halbfinale eines großen Turniers ein.
10.522 Zuschauer in der ausverkauften Westfalenhalle feierten das deutsche Team überschwänglich. Auch als Brasilien dank eines 7:2-Laufs acht Minuten vor dem Ende bis auf drei Tore herankam (25:22), blieben die DHB-Frauen cool. Zu den besten deutschen Werferinnen avancierten Kapitänin Antje Döll mit sechs und Emily Vogel mit fünf Treffern, im Tor überzeugte Katharina Filter mit einer bärenstarken zweiten Halbzeit.
Der unterm Strich überzeugende Auftritt gegen Brasilien dürfte ganz viel Rückenwind für Rotterdam geben: In der niederländischen Hafenstadt kann die DHB-Auswahl nun ihr Weihnachtsmärchen mit der ersten WM-Medaille seit Bronze 2007 krönen. "Sie spielen sehr gut und werden von Spiel zu Spiel besser", sagte Männer-Bundestrainer Alfred Gislason im ZDF: "Ich glaube sogar, dass sie die Chance haben, noch weiter zu kommen."
Nach sieben deutlichen Siegen in sieben Turnierspielen trifft Deutschland im Halbfinale am Freitag auf Titelverteidiger Frankreich oder den WM-Dritten Dänemark. Die Medaillen werden dann am Sonntag vergeben. Beide Spiele der deutschen Mannschaft werden von der ARD live übertragen.
Das Spiel hatte noch gar nicht begonnen, da war die Stimmung im Hexenkessel Westfalenhalle bereits am Siedepunkt. Der Arena-DJ heizte mit der Handball-Hymne "Wenn nicht jetzt, wann dann" ein, die Spielerinnen liefen allesamt mit einem Grinsen im Gesicht ein. "Dieses Spiel ist für uns eine Chance", sagte Gaugisch im ZDF: "Das ist eine Ehre, wir genießen das."
Dieser Genuss war den DHB-Frauen von Beginn an anzumerken. Angestachelt von der besonderen Atmosphäre und bestens auf den Gegner um Super-Spielmacherin Bruna de Paula eingestellt, legten sie einen Blitzstart auf das Parkett. Allen voran Emily Vogel, die mit zwei schnellen Toren für das 3:1 (3.) sorgte.
In der Folge setzte sich das deutsche Team weiter ab. Hinten zeigte die Defensive um Abwehrchefin Aimée von Pereira direkt wieder jene Beweglichkeit und Härte, wofür sie bei diesem Turnier bereits gefürchtet wird. Vorne agierten Vogel und Co. weiter kaltschnäuzig im Abschluss. Als Viola Leuchter mit ihrem dritten Treffer auf 8:3 (12.) erhöhte, war Brasilien zur ersten Auszeit gezwungen.
"Kein bisschen nachlassen", rief Kapitänin Antje Döll ihren Teamkolleginnen zu. Und ging selbst mit bestem Beispiel voran. Selbst vom brasilianischen Zwischensprint auf 9:7 (16.) ließ sich die deutsche Mannschaft nicht verunsichern und zog dank vier Döll-Toren noch vor der Halbzeitpause wieder auf 14:9 (26.) davon.
"Ich bin fasziniert und geflasht von dieser Mannschaft. Das macht einfach nur Spaß", schwärmte DHB-Teammanagerin Anja Althaus im ZDF: "Wir müssen jetzt genauso weitermachen."
Und das taten sie. Vor allem Katharina Filter lief nun zur Hochform auf. Weil die Torhüterin ihren Kasten vorübergehend förmlich zunagelte, konnte sich Deutschland sogar einige Unkonzentriertheiten im Abschluss erlauben und zog trotzdem auf 23:15 (43.) davon. Selbst eine Schwächephase brachte das DHB-Team nicht vom Weg ab. Die Party auf den Rängen nahm ihren Lauf.
L.Henrique--PC