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Keine sichere Anreise möglich: Paralympics ohne Iran
Iran wird nicht an den am Freitag beginnenden paralympischen Winterspielen in Norditalien teilnehmen. Wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) mitteilte, kann der einzige Athlet - der Skilangläufer Aboulfazl Khatibi Mianaei - angesichts des Kriegs in Nahost nicht auf sicherem Weg nach Europa reisen. Dadurch wird auch die iranische Flagge von der Eröffnungsfeier am Freitagabend entfernt.
"Das ist eine Enttäuschung für den Weltsport und besonders für Aboulfazl", sagte IPC-Präsident Andrew Parsons: "Seit der Konflikt begonnen hat, haben das IPC und die Organisatoren von Mailand und Cortina 2026 hinter den Kulissen mit dem Paralympischen Komitee Irans und dem nationalen Skiverband daran gearbeitet, eine alternative Reiseroute für eine sichere Passage der iranischen Delegation zu finden. Letztlich ist die Gefahr für das menschliche Leben aber zu groß."
Aboulfazl Khatibi Mianaei hätte bei seinen nach Pyeongchang 2018 und Peking 2022 dritten Paralympics im Klassiksprint am Dienstag und über 10 km am Mittwoch antreten sollen. Nach dem Rückzug Irans sind nun 55 Nationen in Italien vertreten.
F.Moura--PC