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Mihambo beim ISTAF Indoor Zweite - Ogunleye auf Rang drei
Weitsprung-Star Malaika Mihambo hat ihren sechsten Sieg beim Berliner ISTAF Indoor nur knapp verpasst. Die Olympiasiegerin von Tokio belegte mit 6,57 Metern Rang zwei und stellte damit ihre eigene Hallen-Saisonbestleistung ein, die sie erst vor einer Woche bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund aufgestellt hatte. An ihren Meetingrekord von 7,07 Metern kam die 32-Jährige diesmal nicht heran.
Für Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye reichte es nur für Rang drei. Gegen die überragende Niederländerin Jessica Schilder hatte die 27-Jährige keine Chance: Schilder gewann mit Meetingrekord und Weltjahresbestleistung von 20,69 Metern. Im letzten Versuch schob sich die Portugiesin Auriol Dongmo (19,14 Meter) noch vor die Titelverteidigerin. Ogunleye kam auf 19,08 Meter – über ein Meter weniger als bei ihrer persönlichen Bestleistung (20,37 Meter) aus der vergangenen Woche in Dortmund. Die zweite deutsche Starterin Katharina Maisch landete mit 18,36 Metern auf Platz sechs.
Den Sieg im Weitsprung sicherte sich die Niederländerin Pauline Hondema, die ebenfalls auf 6,57 Meter kam, jedoch den besseren zweitbesten Versuch vorweisen konnte. Rang drei belegte die Schweizerin Annik Kälin mit 6,56 Metern. Die ersten drei Athletinnen lagen damit denkbar knapp beieinander.
Nach drei Durchgängen lag Mihambo zunächst nur auf dem achten und damit letzten Platz. Mit ihrem vierten Sprung auf 6,57 Meter übernahm sie dann zwischenzeitlich die Führung. Hondema konterte jedoch ebenfalls im vierten Versuch mit derselben Weite und bestätigte diese im fünften Durchgang. Mihambo konnte anschließend nicht mehr nachlegen.
Bereits vor dem Wettkampf hatte Mihambo angekündigt, ihre Hallensaison nach dem ISTAF zu beenden. Sie fühle sich "körperlich nicht ganz da" und wolle den Fokus auf die Freiluftsaison legen. Einen Start bei der Hallen-WM im polnischen Toruń (20. bis 22. März) hatte sie bereits zuvor ausgeschlossen. Ogunleye hingegen wird bei der WM an den Start gehen und es dort wieder mit der starken Niederländerin Schilder zu tun bekommen. Sie zählt zu einer der wenigen deutschen Medaillenhoffnungen in Polen.
S.Pimentel--PC